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Das Mysteriumsblog
Die Mysteriumsabteilungist ein Blog.
"Wir lieben Recherchen", so der Minister. "Die MA ist unabhängig. Wir sind weder ein Verein noch eine Glaubensgemeinschaft. Wir sind die Minister der MA. Doch mehr wird noch nicht verraten. Geduld ist mehr als eine Tugend."
Der Minister
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Was ist Monochromasie?

Bild: Mysteriumsabteilung
Bei der Monochromasie handelt es sich um eine beim Menschen seltene Form der Farbenfehlsichtigkeit. Anders als im Tierreich, wo Wale und andere niedere Wirbeltiere nur über die Fähigkeit der Monochromasie verfügen. Bei dieser Form der Sinneswahrnehmung, kann nur eine Farbe, bzw. Licht einer bestimmten Wellenlänge von den Zapfen (Zellen im Auge, die das einfallende Licht verarbeiten) aufgenommen werden. Das menschliche Auge verfügt über drei unterschiedliche Zapfentypen. Diese ermöglichen uns die Farben Rot, Grün und Blau wahrzunehmen. Aus diesen und vielen anderen zusätzlichen Informationen baut unser Gehirn das fertige Bild unserer Umgebung. Wie auf dem Bild oben, von Minister AT aufgenommen, könnte vielleicht ein Mensch mit einer Monochromasie für Grün, die Umwelt wahrnehmen.
23 Dreiundzwanzig

Bild: Mysteriumsabteilung
Die 23 Dreiundzwanzig hat etwas Geheimnisvolles. Häufig wird sie als Geheimzeichen der Illuminaten gedeutet. Begründer des Illuminatenordens war Adam Weishaupt (Philosoph und Kirchenrechtler, 1748–1830). Die 23 fand sich häufiger bei den Illuminaten. Der Versammlungssaal des Ordens befand sich in der Theresienstraße Nr. 23 (Ingolstadt).
Ist die 23 denn wirklich so mystisch?
Die Quersumme der Dreiundzwanzig ist 5. Sie taucht, wie auch die 23 immer wieder in Romanen auf. Robert Anton Wilsons und Robert Sheas verarbeiteten sie in der Romanreihe Illuminatus. In dieser ordneten sie die 23 und die 5 als Zahlen des Unglücks, in einer selbst erdachten Numerologie, den Illuminaten zu. Darauf gekommen, so die Spekulationen, sind die beiden Autoren durch die Kurzgeschichte 23 Skidoo von William S. Burroughs aus dem Jahr 1967. Der mystische Ruf der 23 und ihrer Quersumme verbreitete sich rasant und fand so auch einen Platz in der Popkultur und in diversen Filmen und Serien.
Wie mystisch die Zahl 23 auch sein mag, eine hohe Anziehungskraft hat sie allemal. Oder haben sie etwa noch nie nach ihr gegoogelt?
Ministerernennung
Die Mysteriumsabteilung hat weiteren Zuwachs bekommen. Verliehen wurde die Würde des Ministerranges unserem neuen Mitglied SK. Wir freuen uns auf eine spannende und vielversprechende Zusammenarbeit innerhalb unserer Ministeriumsabteilung.
Rückwärtssitz im Flugzeug

Bild: simonwahlers, www.flickr.com
Wer kennt es nicht das mulmige Gefühl, wenn man in einen Flieger steigt. Kaum an der Sitzposition angekommen, muss man sich bereits anschnallen. Die Sicherheitshinweise werden herunter gebetet. Dann setzt sich der Flieger endlich in Bewegung, man rollt dem Take Off entgegen. Wenn die Turbinen zu ihrer maximalen Leistung aufdrehen, wird man durch die Beschleunigung in den Sitz gedrückt. Und los geht es. Mit mehr als 200 Sachen über das Rollfeld, bis die Maschine sich langsam Richtung Himmel bewegt. Ist dann erst einmal die richtige Reisehöhe erreicht, kann man sich entspannen. Das sicherste Transportmittel der Welt hieß es mal. Aber wie weit es mit der Sicherheit? Im Zeitalter des Vielfliegens, der Globalisierung.
Es gibt Notausgänge und Rutschen, über die man sich durch einen grazilen Sprung ins Freie katapultieren kann. Und wenn man über dem Meer notwassern muss, kommen diese schicken Schwimmwesten zum Einsatz. Auch gegen die aufkommende Übelkeit ist gesorgt.
Was ist aber los, wenn es zu einer Bruchlandung kommt? Mit voller Wucht wird durch die Bremskräfte das Vielfache des eigenen Körpergewichtes allein von dem kleinen Bauchgurt gehalten. Eine Studie der US-Airforce hat ergeben, dass Fliegen noch sicherer wäre, wenn die Sitzpositionen umgedreht würden. Also: Gereist würde nicht mehr im Vorwärtssitz sondern im Rückwärtssitz. Ob diese veränderte Position die Reisekrankheit begünstigen kann, bleibt abzuwarten. In dieser Position würde jeder im Rahmen einer Bruchlandung von der Rückenlehne gehalten werden und nicht nur von einem kleinen oftmals zu lockeren Gurt. Aber warum werden diese Änderungen nicht umgesetzt? Das Umrüsten der Maschinen wäre zu teuer und gleichzeitig würde der eine oder andere Platz wegfallen. Für die Fluglinien bedeutet dies Verluste in Millionenhöhe. Schade, dass die Sicherheit nicht immer an erster Stelle steht.
Pferde haben zwei Beine

Bild: www.lustich.de
Dieses Pferd rennt, was das Zeug hält.
Ungewöhlich: Es hat nur zwei Beine, wenn auch geschummelt. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was genau eine Sache ungewöhlich macht? Wir sagen: Keine Macht der Gewohnheit.
Ratsversammlung
Alle Minister der Mysteriumsabteilung, werden sich in Kürze zusammenfinden. Der genaue Termin wird persönlich bekannt gegeben. Bitte nutzen Sie die Portschlüssel, um pünktlich zu erscheinen.
Glaube an die Vergänglichkeit
Sand-Mandala sind eine tibetisch-buddhistische Tradition. Schaffung und Vernichtung liegen bei der Erstellung von Mandalas aus farbigem Sand dicht beisamen. Solbald ein Mandala vollendet ist, wird es rituell in einer Zeremonie zerstört. Dieses Ritual symobisiert die buddhistische Lehre, den Glauben an die Vergänglichkeit des materiellen Lebens.
Fabelwesen: Meerjungfrau


Bilder: Evelyn 2004, www.sagen.at
Die Minister der Mysteriumsabteilung sind auf eine mumifizierte Meerjungsfrau, oder auch Nixe gestoßen. “Als Kind”, so Minister ML, “war ich fasziniert von Meerjungfrauen und bin es noch bis Heute. So habe ich mir Meerjungfrauen allerdings nicht vorgestellt, also forschte ich weiter nach. Bei meinen Forschungen stieß ich darauf, dass die Abbildungen zwar eine mumifizierte Meerjungfrau zeigen, die jedoch ferner aus einer philippinischen Tradition entspringt. Auf den Philippinen werden aus Fischresten und Affen Meerjungfrauen und Meerungeheuer geschaffen. Die Mumien werden künstlich aus zweierlei Tierarten geschaffen und sind keine historischen Funde.”
Dennoch, so finden wir, sind dies außergewöhnliche Aufnahmen. Die Recherchen laufen weiter.
Aktenzeichen XY… ungelöst

Bild: Buch – Das unsichtbare Netz – Rapport für Freunde und Feinde. 1969 – Archiv Oswald, www.diegalerie.wordpress.com
Der Moderator Eduard Zimmermann ist tot. Wir lernten ihn in der Fernsehserie Aktenzeichen XY … ungelöst kennen, in der er öffentlich nach Verbrechern fahnden ließ und so medial auf die Verbrechensbekämpfung aufmerksam machte. 1976 zählte Eduard Zimmermann zu den Gründern des Opferhilfsvereins Weißer Ring e. V., der noch bis Heute besteht und vielen Menschen helfen konnte und kann.
Wir sagen Danke für die Mithilfe zur Aufklärung zahlreicher Verbrechen und sind von Kindesbeinen an wachgerüttelt, hinzusehen statt wegzusehen. Ruhe in Frieden.


