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Konservierung durch Formalin




Bilder: www.hemmy.net
Der Mysteriumsabteilung ist erneut ein spannender Fund geglückt: Konservierung durch Formalin.
Diese Tiere wurden mit Hilfe von Formalin konserviert. Foramlin (Formaldehyd) ist ein farbloser, sehr intensiv riechender Stoff, der bereits bei Zimmertemperatur gasförmig ist. In Wasser ist Formalin gut löslich. Formalin wird weltweit in vielen Bereichen zur Herstellung von Sprengstoffen, Selbstbräuner, Süßstoffen, Kunststoffen, in der Pharmazie und Medizin, etc. eingesetzt. Man mag es nicht glauben, aber unser Körper produziert ca. 50mg dieser potentiell giftigen Substanz am Tag.
Für eine optimale Konservierung ist es wichtig, dass das Verhältnis von Formalin und Karkasse (fr. Carcasse, Gerippe) in der richtigen Dosierung zugesetzt wird, um eine erfolgreiche Fixierung zu erzielen. Für Formalin als Konservierungsmittel wird ein Verhältnis von 12:1 empfohlen. Derart eingelegte Materialen sind jahrelang haltbar. Wegen der schädlichen Eigenschaften von Formalin werden mittlerweile für Konservierungsprozesse Ethanol oder Isoprophylalkohol bevorzugt.
Traceur




Bild: www.spencermurphy.co.uk
Spencer Murphy zeigt Bilder der ungewöhnlichen Art. Traceur ist eine seiner Fotoreihen …
Übrigens, Sport: Parkourszene
Ein Traceur ist verbunden mit Natur und Bauten. Für ihn bedeutet es Freiheit, den direkten Weg zu einem bestimmten Ziel nutzen zu können. Mit seinem geschulten Auge erkennt er Gefahren und kann seine Fähigkeiten gut einschätzen. Parkour kommt nicht ohne Kontrolle aus. Parkour ist Kontrolle.
Axolotl


Bilder: www.photobucket.com
Wer sich bereits auf dem Gebiet der aztekischen Götterwelt schlau gemacht hat, wird feststellen, dass dieser Lurch eine Namensverwandtschaft zur Gottheit Xolotl (Gott des Blitzes, des Todes und des Unglücks) aufweist. Das aztekische Wort für Wasser ist Atl. Ein Axolotl bescheibt eine Art Wassermonster – zumindest namentlich.
Der mexikanische Schwanzlurch ist in freier Natur in kühlen Gewässern rund um Mexico-Stadt anzutreffen. Das Erstaunliche an diesem Wesen ist, dass er in der Lage ist Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns und des Herzens vollständig zu regenerieren.
Wir finden das unglaublich. Und hübsch anzusehen ist er obendrein.
Wer mehr über unseren kleinen Gefährten erfahren mag, ist bspw. unter www.axolotl-online.de gut aufgehoben.
Manchmal sollte man genauer hinsehen
Ein zweiter Blick lohnt sich: Hätten Sie gleich den perfekt getarnten Blattschwanzgecko zwischen den braunen Blättern entdeckt? Das Bild entstand im Andasibe-Mantadia Nationalpark auf Madagaskar.

Bild: www.telegraph.co.uk
Dust
Dust ist ein Gemeinschaftsprojekt von Ujin Lee und Tom Edwards. Diese Bilder sind allerdings alles andere, als staubtrocken …


Bilder: Ujin Lee und Tom Edwards, www.todayandtomorrow.net
Alexey Titarenko: City of Shadows
Die Fotoreihe City of Shadows des Fotografen Alexey Titarenko zeigt eine unglaubliche und zugleich mystische Stimmung.




Bilder: www.alexeytitarenko.com
Was ist Monochromasie?

Bild: Mysteriumsabteilung
Bei der Monochromasie handelt es sich um eine beim Menschen seltene Form der Farbenfehlsichtigkeit. Anders als im Tierreich, wo Wale und andere niedere Wirbeltiere nur über die Fähigkeit der Monochromasie verfügen. Bei dieser Form der Sinneswahrnehmung, kann nur eine Farbe, bzw. Licht einer bestimmten Wellenlänge von den Zapfen (Zellen im Auge, die das einfallende Licht verarbeiten) aufgenommen werden. Das menschliche Auge verfügt über drei unterschiedliche Zapfentypen. Diese ermöglichen uns die Farben Rot, Grün und Blau wahrzunehmen. Aus diesen und vielen anderen zusätzlichen Informationen baut unser Gehirn das fertige Bild unserer Umgebung. Wie auf dem Bild oben, von Minister AT aufgenommen, könnte vielleicht ein Mensch mit einer Monochromasie für Grün, die Umwelt wahrnehmen.






